zigmaty

So funktioniert zigmaty: Standortdaten, Filter und Fahrtstatistik

zigmaty verarbeitet Standortbeobachtungen, die der Browser vom Gerät erhält. Die Webseite ist weder ein eigener Satellitenempfänger noch eine Schnittstelle zur Fahrzeugelektronik. Der folgende Ablauf beschreibt die aktuelle Umsetzung und macht verständlich, warum Zahlen trotz sauberer Darstellung unvollständig sein können.

Der Zugriff beginnt mit Standortbeobachtungen des Browsers

Nach dem Start fordert die Seite wiederholte Standortupdates an. Dazu können Koordinaten, Beobachtungszeit, horizontale Genauigkeit und eine verfügbare Geschwindigkeit gehören. Die Webseite wählt nicht selbst Satelliten aus, sondern verarbeitet das vom Gerät bereitgestellte Ergebnis. Eine Anfrage nach hoher Genauigkeit garantiert weder reine Satellitenortung noch einen festen Aktualisierungstakt. Ohne brauchbare Beobachtungen erzeugt auch eine flüssig gezeichnete Anzeige keine echte Messung.

Verfügbares Gerätetempo und Ersatzschätzung unterscheiden

Der Filter verwendet eine gültige numerische Geschwindigkeitsangabe des Geräts. Fehlt sie, kann er Bodenabstand zwischen akzeptierten Positionen durch deren zeitlichen Abstand teilen. Ein vereinfachtes Beispiel mit 50 Metern in 5 Sekunden ergibt 10 m/s beziehungsweise 36 km/h, bevor Rauschbehandlung und Filter wirken. Ein nicht verfügbarer Wert wird nicht automatisch als gemessene Null gewertet. Eine tatsächliche numerische Null bleibt dagegen eine Beobachtung und wird nicht nur wegen einer höheren Ersatzschätzung verworfen.

Illustration von Positionen entlang eines Weges, kein Routenexport von zigmaty
Illustration von Positionen entlang eines Weges, kein Routenexport von zigmaty.

Filter beruhigen Werte mit einem Preis bei der Reaktion

Die aktuelle Verarbeitung prüft Positionsqualität, zeitliche Reihenfolge und unplausible Bewegung. Kleine scheinbare Bewegung im Stand wird gedämpft; anschließend wirken ein kurzes Medianfenster und eine Glättung. Das reduziert manche Ausschläge, kalibriert aber keinen Empfänger und ergänzt keine fehlende Bewegung. Beschleunigung oder Bremsung können verzögert erscheinen. Bei mehr als fünfzehn Sekunden zwischen Beobachtungen entsteht ein neuer Positionsanker, ohne eine erfundene Verbindungsstrecke zu zählen. Weitere brauchbare Werte bauen die Bewegungsschätzung erneut auf.

Der Genauigkeitswert beschreibt nicht den Tempofehler

Die Meterangabe bezieht sich auf die horizontale Positionsschätzung, nicht auf eine Plus-minus-Abweichung der Geschwindigkeit. Die Signalbezeichnungen sind vereinfachte Kategorien dieses Werts, weder Satellitenzähler noch Prüfsiegel. Fehlt in einer laufenden Sitzung länger als ungefähr zehn Sekunden ein akzeptiertes Update, zeigt die aktuelle Geschwindigkeit null mit einer Pausenwarnung. Bereits erfasste Statistiken können weiterhin sichtbar sein. Eine alte Höchstgeschwindigkeit ist deshalb kein Nachweis, dass gerade neue Daten ankommen.

Die Statistik bleibt an den erfassten Sitzungsumfang gebunden

Strecke wird konservativ aus akzeptierter Bewegung aufgebaut, nicht auf ein Straßen- oder Schienennetz angepasst. Verworfene Daten und Lücken können sie verkürzen. Der Durchschnitt teilt gezählte Strecke durch akkumulierte laufende Sitzungszeit; er ist kein gesonderter Mittelwert ausschließlich während tatsächlicher Bewegung. Das Maximum stammt aus gefilterten Geschwindigkeiten. Eine Einheitenwahl rechnet dieselben Grundwerte um und verbessert keinen Empfang. Auch das Diagramm ist eine Stichprobendarstellung der Sitzung und kein zertifiziertes lückenloses Protokoll.

Lokale Speicherung von einem Routenarchiv abgrenzen

Die Berechnung läuft in der Seite; Einstellungen, letzte Zusammenfassungen und ein wiederherstellbarer Sitzungsentwurf liegen im Browserspeicher. Der Entwurf enthält Summen und Geschwindigkeits-Zeit-Stichproben, keine vollständige Koordinatenroute. Ortung zu stoppen bedeutet nicht, gespeicherte Daten zu löschen. Ein anderer Browser kann einen getrennten Verlauf haben. Lokale GPS-Verarbeitung heißt außerdem nicht, dass die Webseite ohne Netzwerkzugriffe arbeitet: Ressourcen und konfigurierte Analysefunktionen sind getrennte Aspekte. Näheres dazu steht im Datenschutzleitfaden.

Praktische Einordnung
Situation oder BedarfBedeutung
Aktuelle GeschwindigkeitVerarbeitetes Gerätetempo oder Positions-Zeit-Schätzung mit Aktualitätsgrenze.
Genauigkeit in MeternHorizontale Positionsschätzung, keine Tempotoleranz.
Durchschnitt und MaximumWerte dieser Sitzung, keine unabhängige Eichung.
Gespeicherte ZusammenfassungLokaler Datensatz mit möglichen Lücken, kein vollständiges Cloud-Routenarchiv.

Fragen zur Berechnung

Wird Tempo immer aus zwei GPS-Punkten errechnet?

Nein. Nutzbares Gerätetempo hat Vorrang; die Positions-Zeit-Schätzung dient als Ersatz bei fehlender Geschwindigkeit.

Gibt es eine Verbindung zu Fahrzeug- oder Zugsensoren?

Nein. OBD, Radsensoren und Bahntelematik sind nicht angebunden.

Ist eine ruhigere Anzeige automatisch genauer?

Nein. Glättung verändert Schwankungen und Reaktion; Genauigkeit benötigt geeignete unabhängige Belege.

Beruhen alle Einheiten auf denselben Beobachtungen?

Ja. Eine Umrechnung ändert die Darstellung, nicht die Messquelle.

Belegt eine wiederhergestellte Sitzung durchgehenden Empfang?

Nein. Ein Entwurf oder eine Zusammenfassung kann trotz Beobachtungslücken bestehen und garantiert keine Aufzeichnung bei gesperrtem Bildschirm.